CNG-Transporter: Das Mikro-Depot nachhaltig befördern

Der City-Logistik-Spezialist Rytle hat auf der Basis eines 7,2-Tonnen-Transporter-Chassis mit Methanantrieb eine umweltfreundliche Transportmöglichkeit für seine Mikro-Hubs realisiert. Ausgeliefert wird per Brennstoffzellen-Cargobike.

Clevere Kombi: Das Mikro-Depot von Rytle wird per Erdgas-Transporter befördert und von einem E-Cargobike mit Brennstoffzelle entleert. | Foto: Iveco

Der City-Logistik-Spezialist Rytle hat für die Beförderung seiner Mikro-Depot-Wechselbrücken eine Fahrzeuglösung auf Basis eines Iveco Daily mit Erdgasantrieb realisiert. Das 7,2-Tonnen-Fahrgestell transportiert die Wechselbox, die aus einem 10-Fuß-Container der Firma Krone besteht, damit auch emissionsarm in die Stadt zu dem jeweiligen Standort. Von dort aus werden die vorkommissionierten Boxen von E-Cargobikes des neuen Herstellers entladen. Eine der mit einem Senk- und Hebemechanismus ausgestatteten Wechselbrücken fasst neun der Kleincontainer, die in die Rahmen der Rytle-Bikes eingeschoben und verankert werden.

Auslieferung per Fuel-Cell-Cargobike

In diesem Falle kommt für die Auslieferung sogar der Prototyp eines Rytle Movr-Bikes mit Brennstoffzelle zum Einsatz. Dieser war zusammen mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) entwickelt und im Rahmen der Hannover Messe erstmals vorgestellt worden. Dank eines Brennstoffzellenmoduls (FCREX) lasse sich das Fahrzeug in wenigen Sekunden betanken, habe eine größere Reichweite und ungefähr die doppelte Lebensdauer im Vergleich zu batteriebetriebenen Systemen. Hügelige Regionen, hohe Lasten, zu kühlende Fracht und gegebenenfalls eine beheizte Fahrerkabine stellten so ebenfalls kein Problem mehr dar, so das DLR.

Für das Trägerfahrzeug reklamiert der Hersteller Iveco um 60 Prozent reduzierte Stickoxidemissionen, der Partikelausstoß des Erdgas-Vans liegt sogar 95 Prozent unter einem Diesel. Auch im CO2-Ausstoß soll das Fahrzeug besser liegen: Der Hersteller verweist auf die 13 Prozent Biomethan-Anteil, die schon heute im CNG-Kraftstoff enthalten seien. Mit reinem Biomethan, etwa aus Abfallreststoffen, könne der schwere Transporter fast CO2-neutral betrieben werden. Zudem verweist Iveco auf die prinzipbedingt geringeren Geräuschemissionen des nach dem Otto-Verfahren betriebenen Erdgasantriebs. Zudem ist das Fahrzeug mit einer 8-Gang-Wandlerautomatik ausgestattet, die im City-Verkehr den Komfort deutlich erhöht.

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Veröffentlicht: 21. Dezember 2018 von Johannes Reichel, vision-mobility.de

Mikro-Hub und E-Lastenräder von Rytle – UPS weitert Projekt für City Logistik aus

Der KEP-Dienstleister UPS setzt in München künftig ein Mikro-Hub sowie drei weitere Lastenräder Movr vom Krone-Spin-off Rytle ein.

Seit Beginn des City Logistik-Projekts in der bayerischen Landeshauptstadt im Juli 2017 konnte UPS nach eigenen Angaben die Menge der mit emissionsarmen Lösungen zugestellten Pakete mehr als verdreifachen. Die Lastenräder Movr mit Transportboxen des Hard- und Softwarelieferanten Rytle aus Bremen kamen bisher schon zum Einsatz, nun setzt UPS auch das dazugehörige Mikro-Hub ein.

„UPS hat die Entwicklung der Box unterstützt und zur Optimierung des E-Lastenfahrrads beigetragen, indem wir Praxisdaten gesammelt und Erfahrungen weitergegeben haben“, erklärt Rainer Kiehl, Projekt-Manager City Logistik UPS Deutschland. Jeden Tag gebe es nun insgesamt mehr als 2.800 emissionsarme Stopps in der Stadt.

Das Mikro-Hub diene als Depot für neun Boxen, die zunächst in der Niederlassung beladen und vorsortiert werden. Vom Hub in der Türkenstraße aus erfolge die Zustellung mit den Lastenrädern Movr in der gesamten Maxvorstadt. Die abnehmbaren Boxen der Movr ermöglichen den Zustellern demnach ein schnelleres Be- und Entladen. Statt die Pakete einzeln umzuladen, müssen die Zusteller nur noch die leere Box am Mikro-Hub gegen eine beladene austauschen. Das dauere in der Regel weniger als zwei Minuten. Durch den Ausbau der City Logistik-Lösung spare UPS täglich 14 dieselbetriebene Zustellfahrzeuge ein.

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Veröffentlicht: 21. Dezember 2018 von Franziska Nieß, eurotransport.de

UPS weitet Mikrodepot-Lastenrad-Einsatz in München aus

Nachdem sich das Cargobike-Mikrodepot-Modell bewährt, erweitert UPS das Münchener Modell auf ein weiteres Stadtviertel, mit eigenem Hub für neun Boxen.

Ausgeweitet: Nach Glockenbachviertel und Innenstadt (im Bild) dehnt UPS den Cargobike-Einsatz auch auf die Maxvorstadt aus. | Foto: L. Dobos

Nach dem erfolgreichen Start im vergangenen Jahr hat der US-Paketdienstleister UPS die Ausweitung seines City-Logistik-Projekt für die Paketzustellung in München angekündigt. Ab sofort kommen hier auch ein Mini-Hub sowie drei zusätzliche Box Movr E-Lastenräder zum Einsatz, teilte der Anbieter mit. Seit Projektbeginn im Juli 2017 habe man die Menge der mit emissionsarmen Lösungen zugestellten Pakete in der Stadt mehr als verdreifachen können.

„UPS hat die Entwicklung der Box Movr unterstützt und zur Optimierung des E-Lastenfahrrads beigetragen, indem wir Praxisdaten gesammelt und Erfahrungen weitergegeben haben“, erklärte Rainer Kiehl, Projekt-Manager City Logistik UPS Deutschland.

Mit dem Mini-Hub suche man nun nach neuen Möglichkeiten, die City-Logistik-Lösungen weiter zu verfeinern. „Wir haben nun täglich insgesamt mehr als 2.800 emissionsarme Stopps in der Stadt“, ergänzt Kiehl. Aus seiner Sicht habe das Projekt in München sogar globale Bedeutung, denn das Feedback der Fahrer und Kunden fließe direkt in die Weiterentwicklung der sogenannten ‚rollenden Labore‘ des US-KEP-Logistikers ein.

Konkreter Effekt: 14 Zustellfahrzeuge eingespart

Das neue Mini-Hub dient als Depot für neun Fahrrad-Boxen, die zunächst in der Niederlassung beladen, vorsortiert und dann in das Kleindepot in der zentral im Universitäts-Viertel gelegenen Türkenstraße gebracht werden. Von dort erfolge die Zustellung mit dem elektrisch unterstützten Lastenrad des Krone-Joint-Venture-Unternehmens Rytle in der gesamten Maxvorstadt. Die abnehmbare Box ermögliche den Zustellern ein schnelleres Be- und Entladen der Cargo-Bikes. Statt die Pakete einzeln umzuladen, müssten die Zusteller nur noch die leere Box am Mini-Hub gegen eine beladene austauschen, schildert der Anbieter das Prozedere, was weniger als zwei Minuten dauere.

Durch die Erweiterung der City Logistik Lösung spare man täglich 14 dieselbetriebene Zustellfahrzeuge ein, gibt der Logistiker an. Seit 2017 nutzt man in München für die Auslieferung von Paketen bereits elektrisch unterstützte sowie konventionelle Lastenräder und Sackkarren. Zurzeit liefern in München 35 Zusteller mit Fahrrädern und mit Sackkarren Pakete aus. Darüber hinaus ist der Logistikdienstleister Teil der öffentlich-privaten Kooperation „City2Share“, bei dem die Stadt München, lokale Industriepartner sowie Wissenschaftler die Lebensqualität in deutschen Städten verbessern wollen. Nach Abschluss des Projekts werden die Ergebnisse wissenschaftlich ausgewertet und nutzen die Daten zur Umsetzung von weiteren Nachhaltigkeitsprojekten in München und anderen Städten.

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Veröffentlicht: 20. Dezember 2018 von Johannes Reichel, logistra.de

 

UPS-Zusteller steigt in Karlsruhe aufs Rad

Künftig gehört auch Karlsruhe zu einer von über 30 Städten weltweit, in denen UPS per E-Lastenfahrrad Pakete zustellt.

UPS setzt nun auch in Karlsruhe sein nachhaltiges Lieferkonzept um und startet nun die Paketzustellung per Lastenrad. Die Pakete holt der Zusteller in einem Mikro-Depot in der Stuttgarter Straße ab und liefert sie in der Südstadt zu. In den engen Straßen würden sich die elektrisch unterstützten E-Lastenfahrräder als besonders wirkungsvoll erweisen, so UPS. Hierdurch lasse sich an jedem Tag ein reguläres Zustellfahrzeug mit Dieselmotor einsparen.

„Mit dem Einsatz von elektrisch unterstützten Lastenfahrrädern trägt UPS dazu bei, Emissionen zu reduzieren und die Luftqualität in Karlsruhe zu verbessern“, sagt Rainer Kiehl, City Logistik Projektleiter bei UPS Deutschland.

Mit dem erfolgreichen Einsatz von E-Lastenfahrrädern im Kontext nachhaltiger Zustellung startete UPS bereits 2012 in Hamburg. Das Unternehmen betreibt in mehr als 30 Großstädten weltweit weitere nachhaltige City Logistik Projekte mit Lieferung zu Fuß und mit dem Fahrrad. Diese Art der Zustellung gibt es unter anderem in Leuven (Belgien), Paris und Toulouse (Frankreich), Dublin (Irland), Rom und Verona (Italien), London (Großbritannien), Pittsburgh und Seattle (USA) sowie deutschlandweit in Frankfurt, Hamburg, Herne, Offenbach, Oldenburg und München.

Im Kontext seines „Rollenden Labore“-Ansatzes setzt UPS weltweit rund 9.300 emissionsarme Fahrzeuge ein. So ermittelt das Unternehmen, welche alternativen Kraftstoffe und Fahrzeuge auf verschiedenen Routen und bei unterschiedlichen Arbeitszyklen am besten funktionieren. Dazu gehören vollelektrische, hybrid-elektrische und hybrid-hydraulische Fahrzeuge genauso wie Zustellwagen, die mit Ethanol, komprimiertem Erdgas (CNG), verflüssigtem Erdgas (LNG) und Propan betrieben werden. E-Lastenfahrräder sind Teil der groß angelegten UPS-Strategie, seine Zustellflotte kontinuierlich zu elektrifizieren.

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Veröffentlicht: 14. Dezember 2018 von Christine Harttmann, transport-online.de

Die letzte Meile mit dem MovR

Während der diesjährigen Hannover Messe hatte das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) einen Prototyp gezeigt. Jetzt gibt es konkrete Planungen, das wasserstoffbetriebene Lastenfahrrad tatsächlich auf die Straße zu bringen. Das Start-up Rytle GmbH, das bislang rein batteriebetriebene Räder vom Typ MovR einsetzte, plant ab diesem Herbst den Test von Brennstoffzellenfahrzeugen. Zur IAA Nfz gab es eine weitere Entwicklungsstufe zu sehen.

Das DLR hatte speziell für solche Anwendungen ein neuartiges Brennstoffzellenmodul entwickelt, das nach eigenen Angaben vergleichbaren Batterielösungen überlegen ist: höhere Reichweite und doppelte Lebensdauer bei vergleichbaren Kosten. Dieses Modul soll nun im Rahmen einer Ausgründung verwendet werden, um ein neues Logistikkonzept in die Anwendung zu bringen. Kernpunkt dabei ist, dass damit auch schwere Lasten, die bislang nur per Auto transportiert werden konnten, schneller und flexibler, gleichzeitig aber auch emissionsfrei und leise befördert werden können.

Das sogenannte Fuel Cell Power Pack (FCPP) verfügt sowohl über eine Brennstoffzelle, die dauerhaft 300 bis 500 Watt leistet, als auch über einen kleinen Lithium-Ionen-Akku, der bei Spitzenlasten zugeschaltet wird. Schneller Kraftstoffnachschub (Befüllen oder Austauschen des Metallhydridtanks) sowie Kaltstartfähigkeit ermöglichen einen ganztägigen Betrieb in mehreren Schichten auch im Winter, erklärte Dr. Mathias Schulze vom DLR. Sein Kollege Dr. Christian Rudolph ergänzte: „Der Anwendungsfokus liegt auf der sogenannten letzten Meile, also der Strecke zwischen Verteilzentren und Kunden. Immer mehr kleine Sendungen müssen immer schneller an dezentrale Empfänger verteilt werden.“

Das DLR-Ausgründungsprojekt FCPP wurde im Juli 2018 von der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren ausgewählt, als eines von insgesamt sechs innovativen Geschäftsideen, die im Förderprogramm Helmholtz Enterprise umgesetzt werden sollen.

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Veröffentlicht: 14. Dezember 2018 von Hydrogeit

Egal ob Müll oder Pakete – diese Box soll den Lieferverkehr verändern

Lastenrad, Transportbox und App – damit will das Bremer Spin-off Rytle die Stadtlogistik neu erfinden. Wir haben uns zeigen lassen, wie das Konzept funktioniert.

Die letzte Meile gilt als die schwierigste. Ein Bremer Spin-off hat ein Konzept entwickelt, mit dem Paketzusteller und Lieferdienste schnell, einfach und umweltfreundlich ihre Ware zustellen können. Die Idee: Die Ware wird an ein Logistikzentrum am Stadtrand geliefert. Von dort aus fahren es Fahrradkuriere per Lastenrad in die Stadt und verteilen die Pakete an die Empfänger.

Rytle hat selbst ein Lastenrad entworfen. Das Unternehmen, hinter dem der familiengeführte Maschinenhersteller Krone steht, hat den „Movr“ in diesem Jahr auf mehreren Messen vorgestellt. Ein weiterer Baustein des Logistikkonzepts ist eine Transportbox aus Blech. „Für jeden Business-Case soll es später eine eigene Box geben“, sagt Kristian Schopka (siehe Video), Produktmanager bei Rytle. Also beispielsweise eine Box für Pakete, eine für die Müllabfuhr und eine Kühlbox für Lebensmittel. Die kann der Fahrer einfach vom Rad abkoppeln, auf den Laufrollen leicht bewegen und gegen eine neue aus dem Lager austauschen.

Auf- und abschließen lässt sich die Box per App. Daneben können die Fahrer über die Anwendung auf dem Smartphone die Route für die Auslieferung planen. Außerdem gibt es eine App für den Empfänger, der darüber verfolgen kann, wo sich seine Sendung gerade befindet.

Zu den ersten Kunden des Startups gehört der Paketdienstleister UPS. Insgesamt sind derzeit 100 Fahrzeuge im Einsatz, unter anderem in Hamburg, München, Berlin, Rotterdam, Utrecht und Rennes. Die Kunden kämen nicht nur aus dem Kurier-, Express und Paketsektor. Man arbeite auch mit „Tante-Emma“-Läden, Energieversorgern und regionalen Unternehmen zusammen, so Produktmanager Schopka. Diese von dem Konzept zu überzeugen, gehöre zu den größten Herausforderungen, ergänzt er. Ziel sei es, ein Umdenken bei den potenziellen Anwendern zu erzielen, damit diese ihre eingefahrenen logistischen Prozesse umstellen. Das soll 2019 bei neuen Kunden gelingen, kommendes Jahr will Rytle weiter wachsen und international expandieren.

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Veröffentlicht: 13. Dezember 2018 von Jana Kugoth, ngin-mobility.com

Rytle wirkt der Belastung der Innenstädte entgegen

Greening the last mile

City-Hub, Box, Lastenrad und Fahrer – mehr braucht es nicht für die Umsetzung des Konzepts von Rytle. Beim Bremer Start-up wird die »letzte Meile des Transportweges« mit einem innenstadttauglichen, elektrischen Lastenrad namens Movr bewältigt.

Weil Lastwägen oft nicht für kleine Innenstädte geeignet sind, kommt bei Rytle die Lieferung zunächst in einen City-Hub. Dieser ist nicht größer als zwei Parkplätze und bietet Platz für bis zu neun vorkonfektionierte Boxen. Eine von ihnen kann der Movr transportieren. Denn die Box hat bloß eine Fläche von einer Europalette. Trotz Beladung ist der Movr klein und wendig; er wird durch Muskelkraft und Elektrizität betrieben.

Alle Komponenten sind mit Sensorik und Telematik ausgestattet. So ist der gesamte Transportprozess digital einsehbar – auch für den Paketempfänger.

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Veröffentlicht: 12. Dezemeber 2018 von ecarandbike.com

Start-up RYTLE präsentiert sein Cargobike

Lastenradanbieter Rytle ist schon in Richtung Serienfertigung seines Lastentrikes MovR unterwegs.

Der aus einer Kooperation zwischen dem Beratungsunternehmen Orbitak AG sowie dem Anhänger- und Aufbauhersteller Krone hervorgegangene Lastenradanbieter Rytle ist schon in Richtung Serienfertigung seines Lastentrikes MovR unterwegs. Beim spezialisierten Lastenradhersteller Speedliner wird das schwere Lastentrike im Auftrag in seinem Werk in Zerbst gefertigt.

Man strebe die Fertigung einer Stückzahl von bis zu 1.000 Exemplaren bis zum nächsten Jahr an. Ein erster Großkunde für das mit einem Mikrodepot-Container sowie einer Telematik-App gekoppelte Lieferkonzept hatte sich mit dem Paketdienstleister UPS gefunden.

Das elektrisch unterstützte Lastentrike verfügt über einen einschiebbaren Wechselkofferaufbau im Standardformat 80 x 120 Zentimeter, der gut 1,80 Meter hoch ist. Derweil arbeitet der neue Anbieter bereits am Aufbau eines Servicenetzes. Die Ersatzteilversorgung sowie Wartung der Bikes soll weitgehend über das Netz des Aufliegerherstellers sowie von Speedliner erfolgen. Das etwa 16.000 Euro teure Lastentrike soll auch im Leasing- und Vermietmodell angeboten werden.

„Wir machen uns jetzt schon Gedanken für die nächste Generation Lastenräder – eine Brennstoffzelle, die das Lastenrad anstelle eines Elektromotors antreibt.“

Ingo Lübs, Geschäftsführer Rytle GmbH

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Veröffentlicht: 06. Dezember 2018 von unterwegs-auf-der-autobahn.de

Rytle MovR: Wasserstoff-Lastenrad für Lieferanten

Das Unternehmen Rytle hat ein Lastenrad mit Wasserstoffantrieb entwickelt. Das Ziel: Es soll die Logistik der letzten Meile umkrempeln.

Karl Freiherr von Drais war ein Pionier. Zwar flog er nicht zum Mond oder erkundete die unbekannten Tiefen des Ozeans, aber er machte im Jahr 1817 eine Erfindung, die heute wieder verstärkt aufgegriffen wird: das Lastenrad. Gut 200 Jahre nach der Erfindung ist es nun also Zeit für ein Update, um Lastenräder im großen Stil für die Logistik tauglich zu machen. So will es die deutsche Firma Rytle und bringt dafür ein pfiffiges Konzept mit.

Der Transport für die letzte Meile soll durch eine verquickte Hardware und Software den Transport bis nach Hause umkrempeln. Man wolle „die Logistik revolutionieren“, heißt es dazu von der Firma ziemlich engagiert. Man sei bald leise, flexibel und schadstofffrei unterwegs. In Zeiten des heftigen Todeskampfes des Diesels in den Städten kann das Sinn ergeben. Die Lastenräder von Rytle tragen den Namen MovR. Diese tragen eine Box, in der die Pakete stecken. Das dritte Element ist der Hub, also ein mobiles Paketdepot, das je nach Bedarf und Lage überall in der Stadt aufgestellt wird.

Steuern lässt sich das Konvolut dann per schlauer App-Lösung. „Das MovR ist viel mehr als ein herkömmliches Cargo-Bike“, sagt Rytle über die eigene Erfindung. „Es gewährleistet eine schnelle und sichere Bewegung im Kuriernetz und kann auf engstem Raum platziert werden. Durch eine spezielle Rahmenkonstruktion kann der Fahrer auch bequem vom Fahrrad steigen und ist vor Witterungseinflüssen geschützt. Eine integrierte Traktionshilfe und zwei leistungsstarke Radnabenmotoren unterstützen den Kurier bei der Auslieferung.“

Wasserstoff an Bord

Was dabei immer noch stark nach Star Trek klingt, ist die dazu passende Brennstoffzelle. Die wurde vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) erdacht. Dazu heißt es: „Die durchschnittliche Reichweite eines Lastenfahrrads mit Beladung liegt bei gut 200 Kilometern.“

Der Clou steckt im Antrieb. Das DLR sagt: „Wasserstoff besitzt eine Energiedichte von 33,3 kWh pro Kilogramm. Im Vergleich dazu erreichen moderne Lithium-Ionen-Akkus 0,15 kWh pro Kilogramm.“ Das erklärt die Reichweite und Kraft. Selbst das Betanken funktioniere schnell und unkompliziert durch den Austausch der Wasserstoff-Kartusche. Und es entstehen keine Emissionen – sondern nur Wasser.

Auch die Kunden scheint es zu freuen. So gäbe es für Nutzer eine Produktivitätssteigerung von bis zu 50 Prozent und signifikante Kosteneinsparungen, heißt es von der Firma. Und die Entwicklung überzeugt, schließlich gewannen die Erfinder in diesem Jahr den GENIUS AWARD.

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Veröffentlicht: 30. November 2018 von Matthias Lauerer, edison.handelsblatt.com

UPS i samarbejde med Rytle om bydistribution

Holistisk løsning fra start-up-firma skal hjælpe den amerikanske gigant med last mile-distribution i Tyskland

Muligheden for de tyske bymyndigheder til at lægge begrænsninger på kørsel med dieselbiler har fået både start-up-virksomheder såvel som distributionsvirksomheder til at gå i tænkeboks.

Vi har tidligere nævnt den tyske virksomhed Aluca og cykelfabrikken Gazelle, der har opfundet et system, som strømlinjer pakkens vej fra de fossile lastbiler til el-drevne cargo bikes. En anden virksomhed – Rytle – har udviklet et lignende koncept.

Cykel med bakgear

Den amerikanske distributionsgigant UPS er gået i samarbejde med Rytle, hvis system består af to forskellige typer transportkasser og en elektrisk ladcykel.

Cyklen hedder “MovR”. Den er 270 cm lang, 120 cm bred og 200 cm høj. Den drives af to navmotorer, der leverer 250 Watt. Hastigheden er 25 km/t. Ved start kan motorerne kortvarigt levere op til 1000 Watt (1,34 hk) for at lette igangsætning ved tung last. Desuden har cyklen bakgear og et assistent-mode på 5 km/t, når man skal trække cyklen.

Fra HUB til cykel

På cyklens lad er der plads til en såkaldt “BOX”. Det er en transportboks med grundmål som en Euro-palle og en højde på 190 cm. Boksen har hjul under sig således, at den let kan bringes “om bord” på cyklen. Dette gøres manuelt eller elektronisk.

“HUB” er navnet på en større transportkasse, som indeholder op til 9 BOX’e. En HUB fylder hvad der svarer til en almindelig parkeringsbås. Når den er læsset af fra lastbilen, er dens indhold klar til at blive losset over på elcyklerne.

Informationer via app

IT-løsningen hedder “APP” og er kompatibel med iPhone og Android. Når elcyklens chauffør har logget sig ind i APP, er der adgang til informationer om BOX’ens indhold og modtagere samt rutevejledning.

UPS har foreløbig taget Rytles system i brug München. En HUB fragtes fra UPS-lageret i Garching til centrum af München. Herinde venter tre MovR’s. De tildeles hver til BOX’e således, at HUB’en er tømt efter tre ture.

I følge UPS står elcyklerne for cirka en tredjedel af UPS’s leverancer i Münchens bymidte.

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Veröffentlicht: 25. November 2018 von Jess Ulrik Verge, altomvarebiler.dk